
Wer eine Einmalanlage über einen mittleren bis längeren Zeitraum plant, der kann auf gut verzinste Festgelder setzen. Anders als bei Aktien- und Rentenfonds, liegen
Rendite und Ertrag fest und sind somit im Voraus kalkulierbar. Top-Angebote haben gegenüber den aktuellen Fondsergebnissen vielfach die Nase vorn.
Festgelder überzeugen mit Zinsgarantie und hohen Erträgen. Auch in ungünstigen Marktlagen ist der Zinssatz von Festgeldern meist überdurchschnittlich und sichert über die gesamte Laufzeit die vereinbarten Konditionen. Aufgrund der vertraglichen Bindung, kann die Bank mit den angelegten Mitteln besser kalkulieren und arbeiten. Für diesen Nutzen zahlt sie in der Regel höhere Zinsen als auf variabel verzinste Geldanlagen wie Tagesgelder. Positiv: Festgelder sind gebührenfrei.
Bei Topanbietern wie der Credit Europe Bank finden Sparer selbst in der aktuellen Niedrigzinsphase Renditen von über fünf Prozent. Obwohl der Leitzins der Europäischen Zentralbank derzeit nur bei einem Prozent liegt. Wer hier Geld für fünf Jahre anlegen möchte, der kann mit Festzinsen von 4,75% p.a. rechnen. Wird das Kapital längerfristig nicht benötigt, sind sogar höhere Zinsen möglich: Für sieben Jahre 5,25% p.a.; für zehn Jahre 5,50% p.a.* Bei einer Anlagesumme von 25.000 Euro wird damit auf Zehnjahressicht ein Gesamtertrag vor Abgeltungsteuer von 38.750 Euro erreicht. Um die Zinssteuer abzumildern, besitzt jeder Sparer einen Steuer-Pauschbetrag von 801 Euro, Eheleute das Doppelte. Insbesondere als gut verzinste Geldanlage für die eigenen Kinder oder Enkel, bieten Festgelder eine attraktive Alternative. Positiv: Der Sparerpauschbetrag kann jedes Jahr aufs Neue in Anspruch genommen werden, damit mindern sich die Zahlungen ans Finanzamt ganz erheblich.
Aktuelle Fondsrenditen deutlich schlechter
Aufschlussreich ist ein Vergleich von Festgeldzinsen mit den jüngsten Ergebnissen von
Aktien- und Rentenfonds. Dieser zeigt, dass auf Fünfjahressicht keine Fondskategorie im Schnitt auch nur annähernd die Ergebnisse von guten Festgeldangeboten erreichte. So legten laut Fondsbranchenverband BVI Aktienfonds mit Schwerpunkt deutsche Aktien auf Fünfjahressicht lediglich um 1,1 Prozent pro Jahr zu, internationale Aktienfonds verloren sogar 2,8 Prozent pro Jahr. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den als sicher geltenden Rentenfonds. Auch hier kratzt die Finanz- und Börsenkrise an den Renditen. So gewannen Euro-
Rentenfonds binnen fünf Jahren 2,7 Prozent pro Jahr an Wert hinzu, internationale Rentenfonds (langlaufende Anleihen) schafften lediglich 1,5 Prozent. Da die Finanzmärkte nach wie vor stark schwanken, kann eine Besserung von Fondsergebnissen nicht mit Sicherheit vorausgesagt werden. Wer aber sein Sparergebnis fest planen möchte, der ist mit Festgeldern auf der sicheren Seite.
Quelle: www.crediteurope.de