Kreditkrise: Maßnahmen zeigen Wirkung
Die von Notenbanken und Regierungen ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Finanzkrise werden nach Ansicht von Burkhard Varnholt und Guy Monson vom Bankhaus Sarasin das Risiko eines "regelrechten Zusammenbruchs" der Weltwirtschaft mindern. Zudem hätten die in Aussicht gestellten nachhaltigen Interventionen bereits eine stabilisierende Wirkung.
"Die Anleger sollten vorsichtig bleiben. Allerdings sollte ihnen der Rauch nicht den Blick auf die Chancen vernebeln, die durchaus erkennbar sind, wenn wir uns nicht von dem allgemeinen Konjunkturpessimismus anstecken lassen", so Burhard Varnholt, Chief Investment Officer der Sarasin Gruppe. "In der jüngsten Vergangenheit haben sich die Kurse der besten Finanzanlagen stabilisiert, verzeichneten die europäischen Anleihemärkte Investment-Grade-Emissionen in Rekordumfang, haben sich die Aktienmärkte seitwärts bewegt, ist die Inflation dramatisch zurückgegangen und hat sich die Volatilität verringert. Die Risikoaversion lässt also nach."
Das Bankhaus Sarasin empfiehlt eine Reduzierung der Laufzeit bei festverzinslichen Anlagen sowie eine weitere Diversifizierung in Emissionen von Banken und anderen Instituten mit Staatsgarantie. Diese böten attraktivere Renditen, trotz des kurzfristig vergleichbaren Risikos. Auf regionaler Ebene empfehlen die Experten zunächst Großbritannien und auf längere Sicht Japan. Da sich das britische Pfund schneller und aggressiver abwerte als alle anderen wichtigen Währungen, dürften britische Unternehmen, die fast 65 Prozent ihrer Umsätze im Ausland erzielen, außergewöhnlich hohe Wechselkursgewinne verbuchen können, so die Experten. Die japanische Wirtschaft wiederum sei von den anderenorts zu beobachtenden Exzessen bisher größtenteils verschont geblieben.
Quelle: www.boerse-express.com
"Die Anleger sollten vorsichtig bleiben. Allerdings sollte ihnen der Rauch nicht den Blick auf die Chancen vernebeln, die durchaus erkennbar sind, wenn wir uns nicht von dem allgemeinen Konjunkturpessimismus anstecken lassen", so Burhard Varnholt, Chief Investment Officer der Sarasin Gruppe. "In der jüngsten Vergangenheit haben sich die Kurse der besten Finanzanlagen stabilisiert, verzeichneten die europäischen Anleihemärkte Investment-Grade-Emissionen in Rekordumfang, haben sich die Aktienmärkte seitwärts bewegt, ist die Inflation dramatisch zurückgegangen und hat sich die Volatilität verringert. Die Risikoaversion lässt also nach."
Das Bankhaus Sarasin empfiehlt eine Reduzierung der Laufzeit bei festverzinslichen Anlagen sowie eine weitere Diversifizierung in Emissionen von Banken und anderen Instituten mit Staatsgarantie. Diese böten attraktivere Renditen, trotz des kurzfristig vergleichbaren Risikos. Auf regionaler Ebene empfehlen die Experten zunächst Großbritannien und auf längere Sicht Japan. Da sich das britische Pfund schneller und aggressiver abwerte als alle anderen wichtigen Währungen, dürften britische Unternehmen, die fast 65 Prozent ihrer Umsätze im Ausland erzielen, außergewöhnlich hohe Wechselkursgewinne verbuchen können, so die Experten. Die japanische Wirtschaft wiederum sei von den anderenorts zu beobachtenden Exzessen bisher größtenteils verschont geblieben.
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